Versammling

Auf Einladung
im Sportwerk
Hagenbeckstraße 124
22527 Hamburg
 

Jörn Breckwoldt ist in die B-Klasse aufgestiegen

Das Radrennen der Männer C-Klasse beim 26. Steinfurter Abendrennen am 04.06.2011 wurde über 60 Runden (= 63 km) als Kriterium ausgetragen. Im Verlauf des Rennens gab es auf dem schwierigen Kopfsteinpflaster mehrere Stürze, von denen Jörn aber verschont blieb. Trotz eines defekten hinteren Laufrads versuchte Jörn in dem Rennen zunächst mehrfach auszureissen, aber es fuhr jeder gegen jeden, so dass ein Entkommen nicht möglich war.

Da es sich um ein Kriterium handelte, konzentrierte sich Jörn lieber auf die Punktewertung. Mehrfach gelang es ihm, sich unter den ersten vier Fahrern zu platzieren. Bis zur vorletzten Wertung belegte Jörn noch den dritten Platz. Es fehlten nur noch fünf Runden bis zum Rennende. Das Rennen hatte viel Kraft gekostet, die Jörn dann leider im Zielsprint fehlte. Mit dem 4. Platz in der Schlusswertung ergab das in der Gesamtwertung den 5. Platz. Auch mit dieser Leistung kann Jörn sehr zufrieden sein, denn der Aufstieg in die B-Klasse war somit endlich geschafft (das Ergebnis der C-Klasse gibt es hier).

"Heidi" in Rumänien

Heinrich Berger berichtet vom Radrennsport in Rumänien
Heidi (Nr. 81) in Rumänien 2011

Vor mittlerweile gut einem Monat (17.05.2011) bin ich ausgezogen, dem internationalen Radsport das Fürchten zu lehren. Und ich kann sagen – ohne viel vorweg zu nehmen – dass mir das auch recht gut gelungen ist. Ich fuhr in Rumänien für das Team Mazicon Bukarest. Die Reise war für mich ein großer sportlicher Erfolg.

Begonnen hat mein Aufenthalt in der Hafenstadt Constanca, wo ich an der Turul Dobrogei (19.-22.05.2011) teilnahm. Nach dem Prolog über 4 km und der ersten Etappe über 80 km sicherte ich mir das gelbe Trikot des Gesamtführenden. Wegen einer kleinen Unachtsamkeit musste ich es aber am darauffolgendem Tag wieder abgeben. Es zeigte sich wieder einmal, dass Rennen innerhalb weniger Sekunden entschieden werden. Das sollte ich auch in den nächsten drei Wochen noch des öfteren erfahren.

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Enno in den USA (2)

27.04.11, Roadtrip Part 1, Sandwich-Harrisonburg
Der Keilriemen

Enno in den USA (2), Keilriemen gerissen

Wie geplant sind wir am 27.4. gegen 9 Uhr morgens von Sandwich aus Richtung Athens aufgebrochen. Neben mir und 3 „meiner“ Brüder fuhr noch ein Fahrer mit uns, der für das Continental Team Jelly Belly unterwegs ist. Am Vorabend fuhren wir noch ein Trainingsrennen,  dass wir dazu nutzten uns an das Tempo, dass uns bei den kommenden Rennen erwartet, zu gewöhnen. Im Sprint wurde ich 5.

Jetzt aber zurück zum ersten Teil unseres rund 1700km langen Roadtrips in Richtung Süden….

Unser Ziel war es heute bis nach Harrisonburg, Virginia zu kommen.

Alles lief wie geplant, bis wir nach ca. 5 Stunden ein Geräusch wahrnahmen, dass sich nicht ganz gesund anhörte. Nachdem wir beim ersten Check von außen nichts Auffälliges bemerkten, fanden wir beim zweiten Check einen gerissenen Keilriemen unter der Motorhaube vor. Nach einigen Telefonaten mit der Versicherung kam nach circa einer Stunde ein Abschleppdienst.

Da dieser nur Platz für 2 von uns hatte, machte ich mich mit 2 der Jungs mit unseren Rädern auf den Weg zur nächsten Werkstatt. Um zur nächstgelegenen Straße zu gelangen, mussten wir ein Stück auf der Autobahn, eine Klettereinheit durch ein dichtes Gebüsch und über einen hohen Zaun direkt neben der Autobahn zurücklegen. Wir trafen fast gleichzeitig mit den anderen bei der Werkstatt ein und warteten schließlich darauf, dass unser Wagen wieder fahrbar gemacht wird.

Wir waren übrigens in einem Mercedes Sprinter unterwegs. Somit war ich der letzte der irgendetwas über die Qualität des Wagens sagen durfte. Aber abgesehen von dem gerissenen Keilriemen, waren wir bestens auf einen Roadtrip wie diesen vorbereitet. Wir hatten reichlich Essen, einen Fernseher und eine Playstation dabei. Wer müde war konnte es sich hinten, neben den Rädern auf einem Campingstuhl oder auf einer Luftmatratze gemütlich machen.

Gegen 22 Uhr sind wir letztendlich bei starkem Regen gut in Harrisonburg angekommen.

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Heimsiege für Serge Herz und Jens Schwedler in Kellinghusen

Der Harvestehuder Radsport Verein engagierte sich auch dieses Jahr wieder für den Radrennsport und richtete am letzten Wochenende in Kellinghusen – mit takräftiger Unterstützung der Stadtverwaltung, Bauhof, Feuerwehr, Polizei und Rotes Kreuz – die Tour de Fayence aus. Obwohl Start und Ziel direkt unterhalb der Kirche liegen, scheint Petrus kein Freund der Veranstaltung zu sein. Aber er öffnete die Schleusen nicht so weit wie im letzten Jahr: Nur die Rennnen der Frauen und Senioren 4 sowie Senioren 2/3 wurden am Ende durch Regenschauer etwas beinträchtigt. Kurz vor Ende des Frauen-Rennens stürzten Anne-Josephe Bertram und Stefanie Annika Wasmund. Während Anne das Rennen noch beenden konnte, wurde Stefanie in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Verletzungen sind hoffentlich nicht zu schlimm, von dieser Stelle wünschen wir eine gute Genesung.

Tour de Fayence 2011, Kellinghusen: Jens SchwedlerTour de Fayence 2011, Kellinghusen, Senioren 2/3: J. Boricska, J. Schwedler, C. Arndt (von links)Bei kühlen Temperaturen blies ein kräftiger Schiebewind aus Südwest die Rennfahrer direkt ins Ziel hinauf. Bei den hohen Geschwindigkeiten auf dem Kopfsteinpflaster wurde das Material arg strapaziert. Das laute Scheppern der Carbon-Felgen hörte sich sehr bedrohlich an und bei den Senioren 4 schied Karl-Heinz Römhild mit abgebrochenem Sattel vorzeitig aus.

Von den Witterungsbedingungen ließen sich die Rennfahrer nicht die Freude am Sport nehmen. Insbesondere Jens Schwedler zeigte sich in weltmeisterlicher Form. In überragender Manier zog er allein davon, deklassierte das Feld und gewann souverän in der Klasse Senioren 2/3 vor Jens Boricska und Carsten Arndt.

Tour de Fayence 2011, Kellinghusen: Rennen der Männer-KlasseTour de Fayence 2011, Kellinghusen, Männer: G. von Hacht, J. Oelerich, S. Herz, D. Vobbe (von links)In der Klasse Männer KT und A/B/C wollte es Serge Herz Jens Schwedler gleichtun, aber die drei Begleiter Jan Oelrich, Dirk Vobbe und Hendrik Eggers ließen sich nicht abschütteln. Das Quartett setzte sich bereits frühzeitig vom Feld ab und wurde bis zum Ziel nicht mehr eingeholt. Den Sprint gewann Serge überlegen vor Jan und Dirk. Beeindruckend war gegen Ende des Rennens die Aufholjagd von Johannes Sickmüller und Konrad-Michael Opitz. Johannes hatte schon fast den fünften Platz sicher, aber er tat sich auf dem Kopfsteinpflaster schwer. Mit einer fulminanten Schlussrunde schoss Konrad-Michael noch an Johannes vorbei. Gunnar Wulf kam auf einen guten 10. Platz, Raoul Rothe und Jörn Breckwoldt belegten Platz 19 und 20, etwas abgeschlagen landeten Tobias Deprie und Uwe Holst auf den Plätzen 30 und 34.

(alle Ergebnisse der Tour de Fayence gibt es hier,
die Fotos in diesem Beitrag wurden freundlicherweise von J. Mecke zur Verfügung gestellt).

Aachen, Fiefbergen und Hannover

Nach einigen Jahren Pause richtete der RSV Aachen erstmals wieder ein Radrennen aus. Beim sogenannten „3. Renntag“ am 22.05.2011 in Aachen belegte Jörn Breckwohldt den 7. Platz in der Klasse Männer B/C (das Ergebnis gibt es hier).

Bei den Radrennen „Fiefbergen Rund“ am 21.05.2011, einer Veranstaltung des Radsportclub-Probstei mit Unterstützung der Gemeinde Fiefbergen, erzielten zwei Fahrer des Harvestehuder RV ebenfalls ausgezeichnete Platzierungen.

  • Kurzer Bericht von Anette Rothe über das Rennen der Männer A/B/C in Fiefbergen:
    Nachdem das Rennen pünktlich um 13:00 Uhr für die Männer C und Junioren U19 gestartet wurde, musste die A/B Klasse mit einem Abstand von 3:30 Minuten hinterherfahren. Aber bereits nach 3 Runden wurde die C eingeholt und die Jagd ging los. Zwei Runden vor Schluss bildete sich eine siebenköpfige Spitzengruppe, in der sich auch Raoul befand. Die Gruppe fuhr einen Vorsprung von 2:50 Minuten heraus. Kurz vor Schluss konnte Dirk Vobbe mit zwei Bremern nochmals die Gruppe sprengen. Dirk gewann das Rennen und Raoul gewann den Sprint des Verfolgergruppe mit einem Rückstand von 0:29,43 auf den Sieger und belegte damit Platz 4.
  • Andreas von Mollardt kam in Fiefbergen in der Klasse Senioren 2/3/4 auf den 5. Platz (alle Ergebnisse gibt es hier).

Der Radrennbahn Hannover e. V. veranstaltete am 20.05.2011 im Rahmen des Sommerbahn-Cup 2011 den 3. Bahnrenntag. Im Dernyrennen der Elite-Fahrer konnte sich Serge Herz auf dem 5. Platz behaupten (das Ergebnis gibt es hier).