Versammling

Auf Einladung
im Sportwerk
Hagenbeckstraße 124
22527 Hamburg
 

Cape Argus Pick’n Pay Cycle Tour 2011

Cape Argus 2011Südafrika ist eine Reise wert – besonders im März, wenn die Cape Argus Pick’n Pay Cycle Tour stattfindet. Mit ca. 35 000 Teilnehmern ist sie die weltweit größte Radsport-Veranstaltung für Jedermann.

Wir – Jakob, Jens, Johannes, Julian, Werner und Wolfgang – hatten das Vergnügen an diesem „Volksfest“ teilzunehmen. Bereits eine Woche vor der Veranstaltung haben wir uns rund um Kapstadt vorbereitet. Bei Temperaturen von über 40° im Schatten war die Akklimatisierung eher einer Tortur und wir befürchteten schon das Schlimmste für die Cape Argus Pick’n Pay Cycle Tour mit ihrem anspruchsvollen Auf- und Ab-Profil über insgesamt 1200 Höhenmeter.

Cape Argus ProfilAm 13.03.2011 sollte es um 07:51 Uhr auf die 110 km Runde gehen. Unser Hotel servierte uns freundlicherweise bereits um 06:00 Uhr das Frühstück, so dass wir genügend Zeit hatten, um uns vorzubereiten und die 3 km vom Hotel zum Start zu rollen. Glücklicherweise hatte es sich abgekühlt. Bei angenehmen 20 °C ging es pünktlich von Kapstadt aus in Richtung Table Mountain Nationalpark los. Die Strecke war komplett gesperrt, die Straßen sind sehr breit, so dass wir nicht ständig auf die Mitstreiter achten mussten, sondern auch die herrliche Aussicht genießen konnten. Wann hat man schon mal die Möglichkeit in und um Kapstadt Rad zu fahren. Links der Atlantik und rechts der Tafelberg, das Wahrzeichen Kapstadts. Problematisch wurde es nur in den Staus an den vielen Anstiegen. Für viele Teilnehmer galt das Motto: Spaß haben ist wichtiger als Siegen. Es ist schon erstaunlich, wie Einradfahrer die Steigungen erklommen oder ein BMX-Fahrer im Borat-Trikot trotz eines  Pavian-Hinterns tapfer durchhielt.

Die sportliche Leistung war auch nicht zu unterschätzen. Mit Startnummern 17000+ mussten wir als Erststarter weit hinten aus Block BB beginnen. Die zuerst gestarteten Profis legten die 110 km in 3:42 Std zurück, was einem Schnitt von 43,4 km/Std entspricht. Bei mittlerweile 25 °C, blauem Himmel und toller Stimmung ließen wir es etwas gemütlicher angehen, unsere Zeiten lagen zwischen 3 und 4 Stunden.

Die schöne Strecke, die hervorragende Organsiation,  die tolle Stimmung und das herrliche Wetter haben uns ein Erlebnis beschert, das wir nicht vergessen werden.