Versammling

Auf Einladung
im Sportwerk
Hagenbeckstraße 124
22527 Hamburg
 

Vereinsausfahrt am 18.06.2011

Lothar GalkaBericht von Lothar Galka

Der Einladung zur Vereinsausfahrt am Sonnabend, den 18. Juni 2011, sind unsere Vereinsmitglieder zahlreich gefolgt, obwohl das Wetter eher unbeständig und kühl war. Mit dem Sport Club Egenbüttel in Rellingen war ein idealer Treffpunkt gefunden. Pünktlich und gut gelaunt trafen wir uns dort auf dem Parkplatz. Gekommen waren Leistungssportler und Spitzenfahrer wie Ole Quast oder Heinrich Berger ebenso wie Senioren und ehemalige Cracks wie Willy von Hacht, Franco Cuneo oder „Fiete“ Vormsteim. Auch einige Radsportlerinnnen mischten sich darunter. Schnell waren die Räder hergerichtet und die Gruppen mit jeweils ca 20 Radsportlern für die 100 – und 75 km-Runde eingeteilt. Mathias Niemann und Ralf Peintinger hatten am Wochenende zuvor die Routen ausgekundschaftet, sodass wir hauptsächlich über ruhige Wirtschaftswege und verkehrsarme Strassen fahren konnten. Vereinsausfahrt 18.06.2011

Angeführt von Wolfgang von Hacht und Tempomacher Jens Schwedler machte sich zuerst die 100km-Gruppe in Richtung Norden auf den Weg. Scheitelpunkt der Runde war Lentföhrden. Das Leistungsniveau war hoch. Es wurde sehr diszipliniert mit recht hohem Tempo gefahren. Der gefahrene Geschwindigkeitsschnitt lag bis dahin bei 34 km/h. Das Wetter hielt zunächst und streckenweise schien sogar die Sonne kräftig. Doch nach Zweidrittel der Strecke bekamen wir einen kurzen aber heftigen Regenschauer ab. Pechvogel Thomas Maass mußte zudem gleich zweimal einen Defekt beheben. Dizipliniert blieb die Gruppe zusammen.

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Es gibt sie noch: Unsere MTB-Fahrer

Ein Zwischenbericht von Michael Schweizer

Nach einem sehr effektiven zweiwöchigen Trainingslager auf Mallorca, in dem wir – Ole Quast, Tobias Deprie und ich – unter Leitung unseres Trainers Jens Schwedler die nötigen Grundlagenkilometer gesammelt haben, ging es wieder mit der Rennsaison los, wobei für Ole und mich MTB-Wettbewerbe den Schwerpunkt bilden.

Michael Schweizer, Ole Quast

Am Mittwochabend, dem 11. Mai 2011, starteten Ole und ich beim Rundstreckenrennen im österreichischen Pinswang. Schon zu Beginn des 80 km Rennens wurde sehr schnell gefahren, immer wieder wurden Attacken gefahren, an denen wir uns beteiligten. Dabei schaffte es Ole in die entscheidende Spitzengruppe und belegte schließlich den 9. Platz. Als Dritter im Sprint des Hauptfeldes kam ich auf den 12. Platz.

Die MTB-Bundeslaiga kam am 14./15. Mai 2011 nach Saalhausen. Im international stark besetzten Sprintevent, mussten Ole und ich von hinteren Positionen starten, am Ende kamen wir auf den Plätzen 19 und 21 ins Ziel. Am darauffolgenden Tag im Cross Crountry Rennen mussten wir uns noch an die neue Belastung gewöhnen und belegten im Weltklassefeld die Plätze 29 (Ole) und 45 (Michael).

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"Heidi" im Sturzpech bei der DM 1er-Straße 2011

Heinrich Berger berichtet von den Deutschen Meisterschaften
DM 1er-Straße 2011

Am letzten Wochenende bin ich bei den Deutschen Meisterschaften im Einer-Straßenfahren in Neuwied bei Koblenz gestartet. Bei hervorragendem Wetter ging ich zusammen mit allen Deutschen Protour Stars und Kontinentalfahrern auf die 16 km lange Runde, um diese 13 mal zu durchfahren und damit 208 km zurückzulegen.

Das Rennen lief sehr gleichmäßig ab, in den ersten Runden durfte eine kleine Gruppe ausreissen, die aber nie mehr als 2 Minuten Vorsprung hatte. In der Zweiten Rennhälfte wurde es dann langsam ernst. Das Tempo nahm von Runde zu Runde zu. Ich fühlte mich gut. Aber zwei Runden vor Schluss kam für mich das plötzliche Ende. Kurz vor dem ersten Anstieg auf dem Rundkurs stürzte vor mir ein Fahrer, ich hatte keine Chance auszuweichen und fuhr ungebremst in den gestürzten Fahrer. Ich war schnell wieder auf den Beinen, merkte aber sofort, dass ich nicht mehr in der Lage war, das Rennen zu beenden. Erst im Krankenhaus wurde mir dann bewußt, wie schwer meine Verletzungen waren. Zwar sind mein Knochen verschont geblieben, aber ich habe mir sehr schwere und tiefe Schürfwunden zugezogen.

Auf Grund der großflächigen Wunden werde ich wahrscheinlich die nächsten ein bis zwei Wochen keine Wettkämpfe bestreiten können. Aber da die Form grundsätzlich sehr gut ist, macht mir diese Zwangspause nicht viel aus (denke ich).

Sport frei Heinrich

P.S.: Die Ergebnisse der Deustchen Meisterschaft gibt es hier.

Deutsche Hochschulmeisterschaft Rennrad

Raoul Rothe berichtet

Am vergangenen Sonntag (26.06.2011) nahm ich für die Fachhochschule Kiel an der Deutschen Hochschulmeisterschaft Rennrad in Hannover teil. Das Rennen fand in Rahmen der Velo-Challenge statt. Die Strecke ging aus Hannover heraus und verlief durch die Region über 120 km mit 3 kleineren Anstiegen wieder bis nach Hannover hinein. Das Wetter sollte eigentlich gut werden, doch am Renntag war es leider bedeckt und in den Bergen war die Straße noch klitschnass.

Da ich letztes Jahr schon Fünfter geworden war, wollte ich dieses Jahr unbedingt einen Platz auf dem Podium erreichen. Zum Rennen ist nicht wirklich viel zu sagen, denn es kam mehr oder weniger zu einem Massensprint. Etwa 15 km vor dem Ziel setzte sich eine 3-köpfige Spitzengruppe ab, die wir eigentlich schon eingeholt hatten, doch die letzten 100 m wollte so recht keiner schließen, und so kam es, dass die ersten 3 Plätze vergeben waren und im Feld nur um die nachfolgenden Plätze gesprintet wurde. Ich belegte am Ende – wieder einmal – den 5. Platz und war damit nicht ganz zufrieden. Gefühlsmäßig hätte ich eine bessere Platzierung erreichen können, wenn ich mit dem Eröffnen des Sprints nicht so zögerlich gewesen wäre (das komplette Ergebnis gibt es hier, ein Video des Zieleinlaufs hier).

Nun ja, es ist so wie es ist, und ich kann doch mit erhobenem Haupt auf das Ergebnis blicken, denn einige Fahrer die hinter mir waren, gehörten zu den Topfavoriten.

Bis bald,

Raoul

Jörn Breckwoldt ist in die B-Klasse aufgestiegen

Das Radrennen der Männer C-Klasse beim 26. Steinfurter Abendrennen am 04.06.2011 wurde über 60 Runden (= 63 km) als Kriterium ausgetragen. Im Verlauf des Rennens gab es auf dem schwierigen Kopfsteinpflaster mehrere Stürze, von denen Jörn aber verschont blieb. Trotz eines defekten hinteren Laufrads versuchte Jörn in dem Rennen zunächst mehrfach auszureissen, aber es fuhr jeder gegen jeden, so dass ein Entkommen nicht möglich war.

Da es sich um ein Kriterium handelte, konzentrierte sich Jörn lieber auf die Punktewertung. Mehrfach gelang es ihm, sich unter den ersten vier Fahrern zu platzieren. Bis zur vorletzten Wertung belegte Jörn noch den dritten Platz. Es fehlten nur noch fünf Runden bis zum Rennende. Das Rennen hatte viel Kraft gekostet, die Jörn dann leider im Zielsprint fehlte. Mit dem 4. Platz in der Schlusswertung ergab das in der Gesamtwertung den 5. Platz. Auch mit dieser Leistung kann Jörn sehr zufrieden sein, denn der Aufstieg in die B-Klasse war somit endlich geschafft (das Ergebnis der C-Klasse gibt es hier).